MPU
Eine MPU ohne vorherige Beratung kann zu erheblichen Zeit- und Geldverlusten führen. Ich habe in der MPU-Beratung eine über zehnjährige Erfahrung und berate Sie gerne und erfolgreich.
 
Folgende Sachverhalte führen dazu, dass Sie zur MPU müssen, um Ihre Fahrerlaubnis zu behalten oder wieder zu erlangen: 
 
18 Punkte in Flensburg:
Nach Erreichen von 18 Punkten in der sogenannten Mehrfachtäterkartei wird in der Regel die Fahrerlaubnis entzogen, 6 Monate Führerscheinsperre verhängt und die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis von dem Bestehen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) abhängig gemacht. Auf diese MPU müssen Sie sich richtig vorbereiten.
Aber: Obwohl Ihnen Ihre Verkehrsbehörde mitteilt, dass Sie 18 oder mehr Punkte haben und die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, gibt es oftmals Sachverhalte, die eine Rückstufung der Punkte auf 17 oder sogar 13 Punkte rechtfertigen. Die Verkehrsbehörde macht sich oft nicht die Mühe, den gesamten Punktestand danach durchzuforsten, ob ein solcher Rückstufungstatbestand nach § 4 Absatz 5 StVG gegeben ist.
Gerade in einer längeren "Punktekarriere", in der dann ja auch Punkte gelöscht werden und neue hinzukommen, kann ein solcher Rückstufungsgrund mehrfach vorliegen.
Nicht zu vergessen ist auch das Tattagsprinzip, das besagt, dass ein Punktestand an dem Tag erreicht ist, an welchem die Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde, wenn diese rechtskräftig wird. Es kann also nicht mehr so leicht wie früher, ein laufendes Bußgeldverfahren so lange verzögert werden, bis Punkte gelöscht werden oder ein Punkteabbau durch Seminar oder verkehrspsychologische Beratung erfolgt ist.
 
Alkohol
Wird die Fahrerlaubnis aufgrund einer Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille und mehr vom Strafrichter entzogen, so ist ebenfalls eine MPU zu absolvieren, um die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen. Es geht hierbei um die Darlegung und Aufarbeitung des Alkoholmissbrauchs oder gar der Alkoholabhängigkeit. In letzterem Fall wäre sogar der medizinische Nachweis einer einjährigen Alkoholabstinenz bei MPU-Antritt erforderlich.
Wurden zwei oder mehr Alkoholfahrten mit mindestens 0,5 Promille als Ordnungswidrigkeit begangen, so ordnet die Fahrerlaubnis ebenfalls eine MPU an. In diesem Fall haben Sie in der Regel Ihre Fahrerlaubnis noch, wenn Sie zur MPU antreten. Hier ist jedoch zu beachten, nicht zu früh anzutreten, da die MPU-Stelle erst eine gewisse Zeit der Eingewöhnung der Trennung von Trinken und Fahren verlangt.
Handelt es sich um mindestens zwei strafrechtliche Alkoholdelikte unter 1,6 Promille, so ist in der Regel auch die Fahrerlaubnis vom Strafrichter entzogen und Sie treten ohne Fahrerlaubnis die MPU an.
 
Drogen
Bei Drogenkonsum verhält es sich ähnlich wie bei Alkoholkonsum. Eine Differenzierung liegt hier lediglich bei Cannabiskonsum vor. Der Erstkonsum ist "frei", der gelegentliche Konsum führt zur Aufforderung einer MPU und der regelmäßige Konsum zum sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis. Es könnte aber (zunächst) auch ein Facharztgutachten verlangt werden, das die Verkehrsbehörde zu der Erkenntnis des Konsumverhaltens führen soll. Diese Kosten kann man sich aber oft sparen. Dies hängt jedoch vom konkreten Einzelfall ab.
Vor Ort sollte bei der Polizeikontrolle niemals etwas über den (letzten) Konsum angegeben werden; dies führte oft zu bösen Überraschungen. Während nämlich der gemessene Konsum (Blutprobe) ein einmaliger gewesen sein könnte, führt ein (zusätzlich) angegebener älterer Konsum (z. B. > Tag) rechnerisch zu mindestens zweimaligem und somit gelegentlichem Konsum.
Alle anderen Drogen sind sogenannte harte Drogen, auch der erstmalige Konsum führt zum sofortigen Entzug der Fahrerlaubnbis.